Veganer Monat – Mein Fazit

Hallo meine Lieben!

Wow, da war er schon vorbei – mein veganer Monat.
Wie einige von euch auf Instagram mitbekommen haben, habe ich mir im Oktober die Challenge gestellt, einen Monat komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Und da es viele von euch interessiert hat, gibt es nun ein Fazit zum vegan-sein.

Los gehts:

Erst mal ein paar Infos bezüglich meinem persönlichen Konsum von tierischen Produkten:
Ich bin jemand, der sehr gerne Fleisch isst – ob zum Frühstück (Aufschnitt) oder zum Mittag-/Abendessen im gekochten, ich habs einfach gern.
Da mein Freund nun schon einige Zeit vegetarisch lebt, haben wir zuhause so gut wie nie mit Fleisch gekocht. Bedeutet, dass es im warmen Essen ausschließlich in der Mensa für mich Fleisch gab.
Milchprodukte sind auch eine große Liebe, ironischerweise Milch so überhaupt nicht. Milch schmeckt mir einfach nicht, genauso wenig wie die meisten Joghurts. Das was daraus gemacht wird, nämlich KÄSE, dafür umso mehr! Besonders Mozzarella.
Außerdem bin ich ein riesen Fan von Sahnesoßen. Es geht doch wirklich nichts über eine schön rahmige Soße.
Und Schokolade – hab ich Schokolade erwähnt? Schokolade ist klasse!

Die Mensa unserer Universität bietet jeden Tag mindestens ein veganes Gericht, haufenweise veganer Beilagen und mindestens ein veganes Dessert an. Mein Mittagessen war also gesichert.
Nun hieß es, beim Frühstück umstellen: mein Brot mit Schinken oder Frischkäse wurde dann erst mal mit Brot mit Gemüseaufstrich ersetzt (welcher mir so gar nicht taugt, ich habe da jetzt schon mehrere durch und das ist einfach nichts für mich), dann mit Brot mit veganem Streichfett (von Naturli: sieht aus wie Butter, verhält sich wie Butter, schmeckt besser als Butter!!) oder veganem Käseersatz (der mir meist auch nicht wirklich schmeckt).
Am Ende habe ich dann Lupinenjoghurt oder Soja-Joghurt Skyr-Style für meine Haferflocken mit Leinsamen und Mandeln entdeckt. Gegen Ende das Monats habe ich dann noch eine Art Frischkäse von Simply V entdeckt, der mir echt gut schmeckt (der Frischkäse aus Milch auch definitiv bei mir ersetzen darf!)

Was ich äußerst verwirrend fand, war die Menge an Nasch- und Knabberkram, die Milch oder Ei enthalten! Bei Schokolade (wenn Vollmilch) ist das ja klar, genau so wie bei Keksen oder kuchenähnlichen Dingen. Aber dass selbst bei stinknormalen Chips teilweise Milch enthalten ist, fand ich doch etwas abwegig.
Hier musste ich also wirklich stark drauf achten, ja nichts tierisches zu kaufen, weshalb ich mich dazu entschied, meine Snacks zum Teil einfach selbst zu machen:
Kichererbsen auf ein Backblech, bei 180 Grad für 20 Minuten in den Backofen. Lecker und gesund!

Ich muss zugeben, dass ich Anfangs befürchtet habe, dass ich einige Sachen zu sehr vermissen werde, aber im Grunde kann man alles echt gut ersetzen!

Mein Fazit lautet nun also:
Es fiel mir deutlich leichter als erwartet. Meine Butter werde ich auch nach dem veganen Monat durch das Streichfett ersetzen, genau so den Joghurt und den Frischkäse. Hier schmecken mir die pflanzlichen Alternativen einfach deutlich besser!
Bei Schokolade habe ich eh das ,Glück‘, dass mit Zartbitter ohnehin besser schmeckt. Aber auch hier werde ich künftig zu veganer Schoki greifen. Ein sehr leichter Tausch 😛

Was ich definitiv vermisst habe, war Sahne (Soja-Sahne ist da leider nicht halb so vollmundig im Geschmack, wie richtige), Mayo für meine Fritten in der Mensa (wenn ihr vegane Frittensoße als alternative kennt – immer her damit!), den Fisch  ausschließlich beim Sushi (wie wird man mit rein vegetarischen Sushi satt??) und Mozzarella.
Fleisch in Form von Schnitzel, Aufschnitt und ähnlichem fehlt mir erstaunlicherweise überhaupt nicht.

In der Zukunft werde ich mir nichts verbieten, werde aber darauf achten, meinen Fleischkonsum weiterhin so niedrig wie möglich zu halten. Meine Idee dazu ist, dass ich Fleisch nur noch beim Essengehen essen werde.
Wenn es dem Gericht keinen Abbruch tut, werde ich zu veganen Alternativen greifen.
Ich habe mitgenommen, dass der Verzicht eigentlich keiner ist. Ich persönlich habe auf nichts verzichten müssen, ich habe nur umdenken müssen, bzw. experimentieren müssen. Und das mach ich in der Küche unglaublich gerne.

Wie sieht das bei euch aus?
Seid ihr Vegetarier, Veganer oder esst ihr alles und habt ihr euch schon mal eine solche ,Challenge‘ gesetzt?
Schreibt mir gerne einen Kommentar!

Bis dann
Eure Melinda!

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