Nachhaltigkeit im Alltag – meine kleinen Schritte für weniger Müll

Hallo meine Lieben.

Wieder mal war es recht lange still hier, aber ihr könnt euch sicher denken, wie das kam: Uni, Uni, Uni. Und das geht halt einfach vor!

Heute melde ich mich mit einem Thema, das aktuell durch alle Medien geht: der Umweltschutz bzw. Nachhaltigkeit. So langsam geht das Klima vor die Hunde und ich bin fest davon überzeugt, dass wenn jeder Einzelne im Alltag so viel es geht auf seinen ökologischen Fußabdruck achtet, wir da schlimmeres verhindern können.
Und deshalb liste ich euch heute die Dinge auf, die in meinen Alltag bereits fest integriert sind.

 

Beginnen wir mit etwas, das jeder von uns tut: dem Trinken:

Da ich kein Fan von gekauftem Wasser bin (das schmeckt halt einfach nicht…) habe ich mir vor gut einem halben Jahr diese Silo-Flasche zugelegt. Sie ist Weichmacher-frei und fässt 1,5L. Genau die richtige Menge für einen Unitag bei mir!
Demnach trinke ich eigentlich nur Leitungswasser und ich kann auf PET-Flaschen komplett verzichten.
So habe ich in diesem halben Jahr an die 305 Flaschen gespart, wenn ich jeden Wochentag zwei 0,75l Wasserflaschen mitnehmen würde – vom gesparten Geld ganz zu schweigen!

Um beim Thema „Einkauf“ irgendwie zu bleiben:
Ich trinke unwahrscheinlich gerne Tee, aber die kleinen Teebeutel produzieren so viel unnötigen Müll, weshalb ich eigentlich ausschließlich lose Tees trinke, die ich mit Hilfe eines Tee-Eis zubereite.
Beim Kauf von Obst und Gemüse achte ich darauf, die Lebensmittel ohne Plastikpackung zu kaufen. Dafür habe ich mir vor einiger Zeit (damit die Sachen dennoch gut transportiert werden können) Obst-/ Gemüsenetze zugelegt:

Diese sind zwar leider auch aus Kunstfasern, aber bei uns kommen die nicht in die Waschmaschine und sie werden bei so gut wie jedem Einkauf genutzt.

In jeder meiner Handtaschen und in jedem meiner Rucksäcke befindet sich außerdem ein Stoffbeutel – falls man mal spontan einkaufen muss. So hat man seine Tragetasche dabei und kann auf Plastik- oder Papiertüte verzichten.

Wozu ich künftig übergehen werde ist, dass ich meine Nudeln selber mache. Selbstgemachte Nudeln schmecken zum einen besser und sind günstiger und zum anderen Spart man gerade bei einem solchen Lebensmittel unglaublich viel Verpackungsmüll.
Sobald meine Reisvorräte daheim leer sind, werde ich dazu übergehen, Reis in unserem örtlichen Bio-Supermarkt zu kaufen – dort kann man sich Reis in eigene Behälter abfüllen.

Wenn ihr Bio-Supermärkte oder gar Unverpackt-Läden bei euch in der Nähe habt, sind diese auch eine tolle Möglichkeit, um ein wenig Müll einzusparen.

Weiter geht es mit meinen Produkten im Badezimmer:
Wir alle tun es (zumindest hoffe ich das 😀 ): Zähne Putzen.

Inzwischen gibt es in den Drogerien neben den einfachen Plastikzahnbürsten auch ein breites Sortiment an Holz- oder Bambuszahnbürsten. Da man eigentlich seine Zahnbürste alle zwei bis drei Monate durchtauschen soll, kommt man so auf mindestens 4 Zahnbürsten im Jahr. Eine ganze Menge Müll, oder?

Da ich leider ziemlich zickige Haut habe, muss ich sie mit einer Gesichtsreinigungsbürste reinigen. Bevor ich mir meine Foreo Luna Mini 2 zugelegt habe, hab ich mir ein Mal im Monat eine manuelle Bürste bei DM gekauft. Die war natürlich auch aus Plastik, was sonst?

Die Gesichtsbürste von Foreo ist komplett aus Silikon. Man kann den Bürstenkopf nicht auswechseln, was aber aufgrund von Bakterienresistenz auch nicht notwendig ist.
Wer sich also eine elektrische Gesichtsbürste zulegen will, dem kann ich als müllsparende Variante die Lunas von Foreo sehr empfehlen.

Eine weitere Sache, die unglaublich viel Müll produziert sind Shampoo und Duschgel, aber auch Rasierer sind da nicht ohne.
Deshalb nutze ich sowohl festes Shampoo als auch ein festes Duschgel (zur Zeit beides von Lush) und zum rasieren einen Rasierhobel.
Der Rasierhobel hat aber neben dem Umweltaspekt noch weitere Vorteile. Wenn ihr dazu gerne mal genaueres lesen wollt, lasst es mich wissen 🙂

Beim Rasierhobel werden nur die einzelnen Klingen ausgetauscht, welche (zumindest in meinem Fall) in einer winzig kleinen Pappbox geliefert werden.

Diese schicken Teile sind aktuell noch in der Testphase bei mir: es handelt sich um wiederverwendbare Baumwollpads, die ich aus einem alten aussortieren Kopfkissenbezug genäht habe.
Mit ihnen trage ich mein Gesichtswasser auf. Nach der Verwendung kommen sie einfach mit in die Waschmaschine mit anderen Handtüchern. So sind sie dann auch wieder sauber und Keimfrei.

Ein weiterer Punkt für Frauen: Monatshygiene.
Vor knapp einem Jahr bin ich auf die Menstruationstasse umgestiegen und mag sie nicht mehr missen. Da sie immer wieder verwendet werden kann (man kocht sie am Anfang und am Ende der Blutung lange aus) produziert man keine Unmengen an Plastikmüll durch Binden oder Tampons.

 

Treten wir mal aus dem Themengebiet ,Badezimmer‘ heraus und widmen wir uns dem Alltag:

Ich schreibe aktuell so gut wie kaum noch mit Kugelschreiber oder Füller, da ich fast alles auf dem Tablet mache. Aber bis vor dem Besitz des Tablets habe ich ausschließlich mit einem Kugelschreiber geschrieben, dessen Miene man austauschen kann. So muss nicht der ganze Kugelschreiber weggeworfen werden, sondern nur die Mine.
Auch bei meinem Füller besitze ich einen Tintentank – den kann ich am Tintenfass immer wieder aufziehen.

Zwei weitere kleine Tipps die ich habe, sind (sofern möglich) auf Onlineshopping zu verzichten. Da bin ich aber selber nicht ganz unschuldig. Dennoch bemühe ich mich aktuell sehr, die Dinge die ich benötige vor Ort zu kaufen. Da muss dann nichts extra verpackt werden.
Und bestellt man doch online, ist es noch dazu empfehlenswert zum Beispiel bei Douglas und Co. auf kleine Proben zu verzichten. Und mal ganz ehrlich – wer benutzt die schon alle. Ich zumindest nicht 🙂

 

Schreibt mir gerne, wie ihr im Alltag auf Müll verzichtet. Habt ihr noch weitere Tipps für mich? Dann haut sie raus, das interessiert mich brennend!

Bis dann
eure Melinda

 

2 thoughts on “Nachhaltigkeit im Alltag – meine kleinen Schritte für weniger Müll

  1. Wow, richtig gute Tipps für den Alltag.
    Ohne Stoffbeutel gehe ich auch nicht mehr raus, passt ja in ziemlich jede Handtasche.
    Vor der Rasierhobel fürchte ich mich noch ein wenig – gerne einen Beitrag von dir dazu 🙂

Schreibe einen Kommentar zu Eva Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.