Bye 2018 – Hello 2019

Hallo meine Lieben.

Na, schon alle Silvestervorbereitungen getroffen?
Bei uns wird das ein super entspannter Tag. Außer Fondue und Raclette am Abend haben wir hier noch nichts geplant.
Aber darum soll’s ja auch nicht gehen.

Das Jahr 2018 ist vorbei und das wollte ich auf dem Blog noch mal Revue passieren lassen.

2018 begann für mich erst mal mit einer riesigen Veränderung:

Zu ehren meines an Krebs verstorbenen Opas habe ich Haare gelassen, und das nicht zu knapp.
Insgesamt 34cm Haar habe ich abgeschnitten und in vier Zöpfen gespendet. Das Ergebnis bei mir war dann statt lange Wallemähne nun ein schicker Bob.

Da ich nicht nur selber unglaublich glücklich mit der neuen Frisur war, sondern auch unglaublich viel Zuspruch von Außenstehenden erhalten habe (sei es zur Frisur oder zur Geste), hat es mich auch null gestört, so viel Haar abzuschneiden. Es wächst schließlich nach und wenn ich jemandem damit helfen kann, dann ist es das definitiv wert.

Dann ging es weiter mit einer eher unerfreulichen Zeit:
Am Anfang des Jahres habe ich noch Wirtschaftswissenschaften studiert und nicht nur das Fach, sondern auch die Menschen um mich herum haben mir extrem zu schaffen gemacht. Ich war einfach extrem unglücklich, wusste aber zu der Zeit noch nicht, dass es am Studium und meinen Studienkollegen lag.

In der Prüfungszeit habe ich dann gebüffelt wie noch nie – mit eher niederschmetternden Ergebnissen. Trotz der vielen Zeit, die ich ins Lernen investiert habe, habe ich mehr als nicht zufriedenstellende Ergebnisse abgeliefert.
In der Zeit danach (in der dann auch wirklich frei war), habe ich gemerkt, dass es mir plötzlich ziemlich gut geht.

Mit dem Beginn des neuen Semesters wurde alles wieder deutlich anstrengender für mich. Bis ich mir dann eine Woche mitten im Studium freigenommen habe.
Ich bin mit meiner Mama zusammen zu einer Freundin an die Nordsee gefahren. Da die Strecke doch nicht unweit ist, habe ich mich auf der Autofahrt ausgiebig mit meiner Mutter über meine Sorgen zu dem Zeitpunkt unterhalten.
An der Nordsee angekommen hatte ich dann endlich mal Zeit zum für-mich-Nachdenken. Ich hatte weder Handynetz noch Internet.

Nach dieser kurzen Auszeit und einer weiteren Woche Uni habe ich dann begriffen, dass WiWi einfach nichts für mich ist, also habe ich das Studium abgebrochen.

Es war natürlich klar, dass ich nicht nichts machen kann, deshalb ging die Suche los: was interessiert mich? Wozu bin ich überhaupt fähig? Was sind die weiteren Schritte?

Irgendwann kam ich dann zu dem Entschluss, dass ich Informatik studieren werde, habe mich um den Wechsel gekümmert.
Und damit war Wiwi für mich Geschichte und ich sag es euch, mir ging es in dem ganzen Jahr bis zu dem Entschluss nicht ein mal SO gut, wie da, als ich offiziell gewechselt hatte.

Der Sommer war phänomenal!
Wir hatten viele viele Wochen wirklich hohe Temperaturen, die mich und Lena mindestens vier Mal in der Woche ans Meer gezogen haben.
Mit dem Wind und dem kühlen Nass war das nämlich der einzige Ort, an dem man das Wetter so richtig genießen konnte!

Zu der gleichen Zeit hab ich dann das hier erschaffen. Mit der Hilfe meiner Mutter habe ich meliundamariola.de erstellt und eingerichtet, so dass ich wieder bloggen kann.
Mit dem Blog kam dann auch endlich wieder meine große Liebe zur Fotografie und zum Schreiben wieder.

Im August war ich dann ganze zwei Wochen bei meiner lieben Maria zu Besuch. Dass durch Instagram und „das böse Internet“ solche festen und wichtigen Freundschaften entstehen können, die 800km Distanz trotzen, hätte ich ehrlich gesagt niemals gedacht.
Dafür möchte ich einfach mal Danke sagen.

Und dann ging es irgendwie auch schon in das neue Studium und für mich ehrlich gesagt in den besten Abschnitt des Jahres.
Genaueres zu meinem Informatikstudium könnt ihr hier und hier nachlesen.
Ich habe unfassbar liebe Menschen kennengelernt, von denen der Abschied in die grade mal 2 Wochen langen Weihnachtsferien schwer fiel und auf die die Vorfreude für’s Wiedersehen echt groß ist!
Ich bin über mich hinausgewachsen und habe einen extrem großen Schritt für mich gewagt. Und ich habe neue Dinge gelernt und lieben gelernt.
Hätte nie gedacht, dass Informatik mir so sehr gefällt!

Okay, das Studium ist wirklich anspruchsvoll und extrem vollgeladen mit Übungsaufgaben und so weiter. Aber mit meinen Mädels habe ich sogar dabei Spaß.

In der letzten Woche vor den Ferien ist leider noch eine Katastrophe passiert: unsere Küchenoberschränke sind von der Wand gehopst, allerdings ist nichts weiter schlimmes passiert. Niemand hat sich verletzt und außer ein paar Gewürzstreuern ist auch nichts zu Bruch gegangen.
Dieses Problem werden wir wohl in den ersten Januarwochen mal angehen.

Das Jahr hört mit einer super schönen Zeit in der Heimat auf.
Wir hatten ein wundervolles Weihnachtsfest mit der Familie meines Freundes und haben alte Freunde wiedergesehen, mit denen es auch nach einem Jahr nicht-sehen so ist, als hätte man sich letzte Woche erst getroffen.

Morgen steht dann noch ein entspanntes Futtern an und dann verabschieden wir 2018 und begrüßen 2019.

Und was wäre ein neues Jahr, ohne Vorsätze?
Haken wir zunächst die ganzen Standardvorsätze ab:

  • bessere Ernährung
  • mehr Sport (bzw. in meinem Fall einfach regelmäßiger)
  • weiter sparen

Des Weiteren habe ich mir drei Ziele gesetzt, die ich (sofern teilweise auch Finanziell möglich) gerne erreichen möchte:

  1. Ich möchte mindestens 3 neue Städte sehen und kennenlernen.
  2. 2019 soll endlich das Jahr sein, in dem ich mich trauen will, mein seit bereits drei Jahren geplantes Tattoo stechen zu lassen. Leider bin ich ein kleiner Angsthase, besonders wenn Nadeln im Spiel sind. Aber jetzt wisst ihr alle davon, bedeutet, dass ich das endlich durchziehen muss 😀
  3. Da ich deutlich mehr lesen will, setze ich es mir als Ziel, mindestens 6 Bücher zu lesen. Ich weiß, für einige mag das echt wenig sein, allerdings komme ich in den letzten 2 oder 3 Jahren vielleicht auf 6 Bücher. Vielleicht ändere ich das Ziel auch noch in „Mindestens 6 Bücher, die mich begeistern“ ab. Mal sehen, wie weit ich komme.

So.
Das war ein ellenlanger Beitrag zu meinem Jahr 2018 und meinen Vorsätzen.
Wie sieht das bei euch aus? Wie war euer 2018 und habt ihr Vorsätze für 2019 gefasst?

Bis dann,
eure Melinda

2 thoughts on “Bye 2018 – Hello 2019

  1. Sehr schöner und privater Post! Ich hoffe für dich, dass du deine Vorsätze einhalten kannst und bin schon gespannt auf dein Tattoo. 😝 Ich habe mir erst kürzlich einen Vorsatz gesetzt: Makeup und Klamotten No-Buy. 👗

    1. Vielen Lieben Dank für Deinen Kommentar <3
      Bin auch schon echt gespannt 🙂
      Vielleicht besuche ich ja sogar eine der neuen Städte mit dir 🙂

      Dein Vorhaben halte ich für ausgesprochen klug und drücke alle Daumen, die mir verfügbar sind.

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